Die Therapie des Lymphödems besteht aus mehreren Pfeilern:

  1. manuelle Lymphdrainage, die in der Regel dauerhaft durchgeführt werden muss
  2. Kompressionsbandagierung während der ersten Therapiephase
  3. Kompressionsbestrumpfung nach Mass nach Errreichen einer optimalen Entstauung.
  4. Hautpflege
  5. Bewegung
  6. Gewichtsnormalisierung
  7. Beim Lipödem kann in Einzelfällen eine Operation (Liposuktion) sinnvoll sein.

Der Einsatz von Medikamenten ist in der Regel nicht sinnvoll, lediglich Begleiterkrankungen sollten medikamentös behandelt werden. Nur durch konsequente Einhaltung der Therapie kann eine Verschlimmerung der Erkrankung verhindert werden. Eine Heilung ist in der Regel nicht möglich.

Wichtig ist die feste Kombination aus Lymphdrainage und Kompression im Sinne der komplexen physikalischen Entstauungstherapie. Sie bewirkt das Abfliessen von Lymphstauungen, die Umstrukturierung von verändertem, vehärtetem Bindegewebe und das Aktivieren des Lymphsystems.

Man unterteilt die komplexe physikalische Entstauungstherapie in 2 Phasen:

Phase I: Entstauungsphase mit manueller Lymphdrainage und Lymphkompressionsbandagierung sowie einer speziellen Gymnastik.

Nach Erreichen der maximalen Entstauung beginnt die Phase II, die sogenannte Erhaltungsphase, die geprägt ist durch die weitere Lymphdrainage sowie Kompressionstherapie, jetzt aber mit Kompressionsstrümpfen. Die Anpassung der Strümpfe ist nur dann sinnvoll, wenn die maximale Entstauung in den Beinen erreicht ist.

Therapiebehandlung
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